Fenster kaufen – doch was für welche sind die Optimalsten?

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225 Millionen Elementen sollen, laut einer Marktstudie des unabhängigen Marktforschungsinstituts Ceresana, auf dem Fenster ebenso wie Türenmarkt in ganz Europa im Jahr 2020 verkauft werden. Bei dieser Untersuchung stellte sich außerdem heraus, dass die Bevölkerung beim Fenster kaufen des Öfteren aufs preisgünstigere und oft bessere Fenster aus Kunststoff zurückgreifen.

Beim Fenster kaufen spielen die unterschiedlichsten Parameter wie Uw-Wert und g-Wert eine Rolle. Außerdem gilt beim Fenster Kauf auch solche Fragen zu beachten, wie z.B. wie passt das Fenster optisch zu meinem Fenster oder wie passt die Form oder Farbe zu meinem Haus. Sprossenfenster passen zum Beispiel bei einem antiken Gebäude besser als große und einfache Glasfronten.

Diese Fenster werden am häufigsten gekauft

Im Großteil Europas sind Kunststofffenster weiter auf dem Vormarsch. Lediglich in den Skandinavischen Ländern werden nach wie vor Holzfenster verbaut. Die Oberflächenveredelung mit Alu oder Kunststoff ist nach wie vor auf dem Vormarsch.

Eine bedeutende Rolle spielen bspw. die klimatischen Voraussetzungen vor Ort. Ein zusätzlicher bedeutender Grund für das das Kaufverhalten der Menschen in Europa unterliegt den regionalen Vorlieben. Diese hängen zum einen vom Bewusstsein der Bürger gegenüber Wärmeisolierung und Energieeffizienz zusammen und zum anderen mit der Art und Weise wie in denjenigen Land gebaut wird.

AdrienVillez / Pixabay

Anforderungen an die Energieeffizienz steigen

Was für welche Fenster man nun kauft, sollte in erster Linie nicht am Portemonnaie festgemacht werden, sondern auch, betreffend die Anforderungen an die Energieeffizienz, an der Wärmeisolierung eines Fensters.

Passivhausfenster werden schon bald der Regel im zeitgemäßen Wohnungsbau sein. Die European Directive Energy Performance of Buildings, welche die europäische Gebäuderichtlinie ist, fordert bis spätestens 2021, dass sämtliche Gebäude die neu gebaut werden, wie Nullenergiehaus oder Passivhaus ausgeführt sein sollen.
Der Gesetzgeber will damit erreichen, dass der komplette Jahresprimärenergiebedarf bei Neubauten erneut um 25 Prozent gesenkt wird. Dies soll schon bis Januar 2016 gemäß der Energieeinsparverordnung EnEV 2014 umgesetzt werden.

Darauf sollten Sie beim Fenster kaufen denken

Eines der wichtigsten Komponenten am Fenster ist die Verglasung. Fenster mit 3-fach Verglasungen dämmen besser wie Fenster mit Zweifachverglasungen. Die Verwendung des richtigen Abstandhalters spielt darüber hinaus eine große Rolle. Die Mehrheit der Hersteller benutzt in der Standardausführung ein Abstandhalter aus Alu. Ein hochisolierender Composite Kunststoff oder ein mit Kunststoff ummantelter Randverbund aus Edelstahl ist oftmals Die bessere Variante.

Diese mehreren Bauteile am Fenster erhöhen die Wärmeisolierung. Die Auswirkung dieser verschiedenen Bauteile muss man kennen und verstehen. Die Dämmwerte lassen sich auf diese Weise optimal optimieren.

Die Kunststoff Fensterprofile besitzen hierbei verschiedene Kammern. Außerdem wird eine so genannte 3. Silikondichtungsebene hinzugefügt. Mit drei unterschiedlichen Dichtungen schlägt dadurch der Fensterrahmen am Falz des Fensters an.

Wie gut ein Fenster dämmt, lässt sich man am U-Wert ablesen

Der G-Wert genauer gesagt Energiedurchlassgrad ist dabei eine spezifische Kenngröße. Die Energie durch die Scheibe dringt, wird durch diesen Wert angegeben.

Ein zusätzlicher wesentlicher Wert um die Wärmedämmung der unterschiedlichsten Fenster vergleichen zu können ist der Uw-Wert. Er setzt sich zusammen aus dem Ug-Wert des Glases und Uf-Wert des Fensterrahmens und gibt den kompletten Uw-Wert des Fensters an.

Der Uw-Wert ist durch eine bestimmte Referenzgröße definiert. Ein Referenzfenster misst dabei 148 cm in der Höhe und 123 cm in der Breite. Ein Fenster darauf wie Passivhausfenster bezeichnet werden, wenn der Uw-Wert gleich 0,8W/m²K oder besser ist.

In der Regel wird der Ug-wert, schon allein aus verkaufstaktischen Gründen, von den Händlern dabei angegeben. Der gesamte Uw-Wert ist wie erwartet schlechter wie der Ug-Wert der Verglasung.

Am U-Wert und g-Wert erkennt man das bessere Fenster

Vergleicht man nämlich den g-Wert und den Uw-Wert der verschiedensten Hersteller, wird schnell klar, welches das Bessere Fenster ist. Beim Fenster kaufen sollte man viel mehr abwägen wie viel Heizleistung man über die Jahre hinweg gesehen einspart. Zu guter Letzt spart nicht unbedingt das preisgünstigere Fenster.

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