Hausbau und die Sicherheit beim Bauen

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Beim Bau des Hauses geht es in erster Linie um die Gestaltung des Hauses, um die perfekte Inneneinrichtung und um das Anlegen vom Garten und vielleicht der Garage. Doch für stolze Hausbesitzer gibt es noch weitere Dinge zu beachten – sonst kann es mit dem schönen Haus im Anschluss noch Probleme geben.

Steigende Einbruchszahlen
fbhk / Pixabay

Trotz aller Maßnahmen steigen die Zahlen der Einbrüche in Deutschland immer weiter an und sind im Jahr 2015 tatsächlich um weitere 9,9 Prozent angestiegen. Deutschlandweit gab es 2015 die enorme Zahl von 167.135 Fällen. Seitdem sind die Einbrüche weiter angestiegen und hinterlassen ganz besonders Sachschäden. Zum Teil sind die Schäden durch einen Einbruch sehr kostspielig und das Gefühl für die eigene Sicherheit nimmt ab. Daher ist es wirklich Zeit, mehr für die Sicherheit am Haus zu machen und das gilt bei weitem nicht nur im Urlaub.

Grundregeln für Sicherheit des Hauses im Urlaub

Der Vorteil an den Einbruchstatistiken ist aber auch, dass diese auch auf die Zahl der nicht erfolgreichen Einbrüche eingehen. So wurden im Jahr 2015 zum Beispiel rund 40 Prozent der gesamten Einbruchsversuche verhindert. Der Grund dafür besteht vor allem in einer verbesserten Sicherheit und in der modernen Technik, die zum Schutz eingesetzt wird. Daher macht es für jeden Hausbesitzer Sinn, auf die Sicherheit zu achten und Maßnahmen gegen Einbrecher zu ergreifen.

Gerade im Urlaub gibt es einige Ideen, die vor einem Einbruch schützen können. Klassiker sind ganz sicher übervolle Briefkästen oder ein Anrufbeantworter mit den genauen Abwesenheitstagen. Dann können Einbrecher schnell erkennen, dass ein Haus unbewohnt ist und wissen sogar für wie lange dieser Zustand noch anhält. Nachbarn können oft nach dem Rechten schauen und den Briefkasten ausleeren.

Gekippte Fenster oder Leitern an der Hauswand sind unbedingt zu vermeiden. So gelingt ein Einbruch in das Haus deutlich einfacher. Rolläden, die ständig unten sind, weisen ebenfalls auf ein unbewohntes Haus hin. Wer möchte geht mit Zeitschaltuhren noch weiter. Diese können zum gelegentlichen Einschalten vom Licht und vielleicht sogar vom Radio am Abend genutzt werden. Schließlich wirken unbeleuchtete Wohnungen schnell verlassen und weisen Einbrechern ihren Weg. Eine Zeitschaltuhr umgeht das Problem dann auf einfache Weise und hilft dabei, die Energiekosten für eine solche Maßnahme nicht zu hoch zu treiben.

Hilfsmittel für einen Schutz vor Einbrüchen

Abgeschlossene Türen mit ordentlichen Schlössern sollten schon selbstverständlich bei einem Haus sein. Ein defektes Schloss ist daher so schnell wie möglich auszutauschen. Spezielle Sicherheitsschlösser können ebenfalls hilfreich sein und sind dann auch nicht ganz so schnell aufzuhebeln. Neben einem guten Türschloss sollte die Aufmerksamkeit vor allem auf die Fenster gerichtet werden. Der Grund dafür? Fenster gelten als beliebtester Einstiegspunkt für Einbrecher – genau wie die Türen zur Terrasse.

Es gibt aber spezielle Schlösser für das Fenster, die einen Einbruch zumindest deutlich erschweren. Dazu gehören Schlösser mit Zahlen oder solche, die mit einem Schlüssel geöffnet werden. Die Griffe können ebenfalls abschließbar sein. Der Aufwand für die Montage ist weder in zeitlicher noch in finanzieller Hinsicht besonders groß. Dafür haben es Einbrecher nicht mehr ganz so einfach. Oft geht es ja auch um eine Verzögerung beim Einbruch, die zur Aufmerksamkeit von Passanten, Nachbarn oder sogar der Polizei führt.

Überwachungskamera als Klassiker

Zusätzlich zur Sicherheit an den Fenstern und Türen ist es sicherlich nicht verkehrt, über die Installation von einer Überwachungskamera nachzudenken. Eine solche gibt es mittlerweile auch schon in vielen Preiskategorien, sodass die Überwachungstechnik nicht mehr unbezahlbar ist. Noch ein wenig weiter geht es mit einer Alarmanlage, die auch mit der Überwachungskamera verknüpft nutzbar ist. Dann haben Einbrecher wirklich nur noch wenige Möglichkeiten, in kurzer Zeit in das Haus einzubrechen.

Smart Home
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Die neue Smart-Home-Technik kann übrigens ebenfalls vor Einbrüchen schützen. Je nach Einstellung ersetzt diese Technik sicherlich die gute alte Zeitschaltuhr und hilft so dabei, dass Haus noch ein wenig sicherer zu machen. Das Haus sollte also möglichst nicht über einen längeren Zeitraum einen unbewohnten Eindruck machen. Außerdem schützt es enorm vor Einbrüchen, wenn die Einbrecher nur noch sehr schwer und unter hohem Zeitaufwand in das Haus kommen. Diese Zeit ist es nämlich, was die meisten Einbrecher nicht haben – zumindest nicht, wenn das Haus nicht komplett einsam und abgeschieden liegt.

4 Kommentare

  1. Ich habe diese Woche ´nen Beitrag im Fernsehen gesehen, wo es auch um das Thema „Sicherheit beim Haus“ ging. Da hat sich ein „Professioneller“ zum Teil innerhalb von Sekunden Zugang zum Haus erschafft. Ich finde das erschreckend! Ich finde das man beim Thema Sicherheit auf keinen Fall sparen sollte – ein Eigenheim ist eine große Investition und dann am Geld für die Sicherheit sparen ist doch unvernünftig! Das ist ja dann nur ne halbe Sache – man kauft ja auch kein Auto und spart sich de Reifen.

  2. Der Einzug der modernen Technik ins Alltagsleben ist Fluch und Segen zu gleich. Ein großer Vorteil ist meines Erachtens auf jeden Fall das Thema SmartHome. Die Tatsache auch von unterwegs checken zu können, ob die Fenster und Türen geschlossen sind und die Heizung läuft ist super. Nie wieder vom Winter-Urlaub aus dem warmen Süden nach Hause ins Kalte Heim.

  3. Wir wohnen in einer belebten Großstadt – Sicherheit ist für uns eins der wichtigen Themen. Allein die Polizeimeldungen in der Zeitung erschrecken mich immer wieder. Vor einigen Jahren hatten wir einen Einbruchsversuch – zum Glück erfolglos! Ob sich die Täter durch etwas anderes gestört fühlten oder Ihnen das Schaffen von Zugang zum Haus einfach zu lange dauerte wissen wir nicht – trotzdem bin ich stolz hier richtig investiert zu haben. Wir haben auch nach dem Versuch bei der Neuanschaffung wieder extrem auf Einbruchschutz geachtet – anders könnten wir wohl nicht mehr ruhig schlafen.

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